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Banderole

1825-1850:

1829

Melchior von Diepenbrock: »Geistlicher Blumenstrauß«

Melchior von Diepenbrock: »Geistlicher Blumenstrauß«
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Die religiös orientierte Literatur bildet im Westfalen der Biedermeierzeit eine starke Strömung. Einen eigenen Weg beschritt der 1798 in Bocholt geborene Melchior von Diepenbrock, späterer Fürstbischof von Breslau.
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1835

Christian Dietrich Grabbe: »Die Hermannsschlacht«

Christian Dietrich Grabbe: »Die Hermannsschlacht«
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»Mein Herz ist grün von Wald« – Christian Dietrich Grabbe investierte seine letzten Kräfte in dieses Monumentaldrama, das dennoch unvollendet blieb. In der Lippischen Landesbibliothek Detmold existieren über 60 Bruchstücke des Werks.
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1838

Annette von Droste-Hülshoff: »Gedichte«

Annette von Droste-Hülshoff: »Gedichte«
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Die erste Gedichtausgabe der Droste erschien aus familiärer Rücksichtnahme halbanonym. Dem schmalen Band ging eine lange Phase der Unentschlossenheit, der gelegentlichen Mutlosigkeit, ein endloses Feilen und Umarbeiten, schließlich die für die Verfasserin
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1838

Carl Leberecht Immermann: »Münchhausen«

Carl Leberecht Immermann: »Münchhausen«
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Carl Leberecht Immermann (1796-1840) wollte in seinem Roman »Münchhausen« ein kräftiges Bild westfälischer Lebenswirklichkeit zeichnen. Zu diesem Zweck studierte er sorgfältig westfälisches Brauchtum und ging dem uralten Gang der Dinge bei Hochzeiten, Handel und Gewerbe nach.
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1838

Ferdinand Freiligrath: »Gedichte«

Ferdinand Freiligrath: »Gedichte«
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Ferdinand Freiligrath (1810-1876) war im 19. Jahrhundert der populärste westfälische Dichter. Seine »Wüsten- und Löwenpoesie« machte ihn über Nacht in ganz Deutschland bekannt.
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1841

Levin Schücking/Ferdinand Freiligrath: »Das malerische und romantische Westphalen«

Levin Schücking/Ferdinand Freiligrath: »Das malerische und romantische Westphalen«
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Inspiriert von Immermanns Westfalenporträt im »Münchhausen« plante Ferdinand Freiligrath selbst einen Landschaftsband über Westfalen. Er schrieb 1838 an Heinrich Künzel: »Lesen Sie Immermanns eben erschienenen Münchhausen.
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1842

Annette von Droste-Hülshoff: »Die Judenbuche«

Annette von Droste-Hülshoff: »Die Judenbuche«
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Nur wenige deutschsprachige Werke haben eine so große Leserschaft wie diese »Meisternovelle« der Annette von Droste-Hülshoff. Die Auflage hat sich bei etwa sechs Millionen Exemplaren eingependelt.
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1844

Annette von Droste-Hülshoff: »Gedichte«

Annette von Droste-Hülshoff: »Gedichte«
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Mit ihrer zweiten Gedichtausgabe wurde Annette von Droste-Hülshoff einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.
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1844

Ferdinand Freiligrath: »Mein Glaubensbekenntniß«

Ferdinand Freiligrath: »Mein Glaubensbekenntniß«
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Ferdinand Freiligrath (1810-1876) profitierte von allen westfälischen Autoren am meisten vom Aufschwung der politischen Lyrik. Und dies fast gegen seinen Willen.
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1845

Otto Lüning: »Das westfälische Dampfboot«

Otto Lüning: »Das westfälische Dampfboot«
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Die 1844 von Otto Lüning gegründete demokratische Zeitschrift »Das Weser-Dampfboot« bzw. »Das Westphälische Dampfboot« (1845-48) war das Sprachrohr des so genannten »Rhedaer Kreises«, der für liberale Programme wie etwa die Forderung nach gleicher Volksbildung eintrat.
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1847

Ferdinand Zumbroock: »Gedichte in westfälischer Mundart«

Ferdinand Zumbroock: »Gedichte in westfälischer Mundart«
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Während die 1848er Revolution vor der Tür stand, verfasste der Münsterer Redakteur Ferdinand Zumbrook (1816-1890) »gemütliche« Gedichte. Gemütlich soll heißen: Er schrieb Schwänke und Döhnkes über das dörfliche Volksleben und die Behaglichkeit des Bürgeralltags in Münster.
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1848

Mathilde Franziska Anneke: »Frauen-Zeitung«

Mathilde Franziska Anneke: »Frauen-Zeitung«
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Die literarische Laufbahn Mathilde Franziska Annekes (1817-1884), geb. Giesler, in erster Ehe verheiratete Tabouillot, nahm eine ungewöhnliche Wende. Aus einer katholischen Erbauungs- und Unterhaltungsschriftstellerin wurde eine Freidenkerin, die sich aktiv an der Revolution beteiligte, 1849 in die Vereinigten Staaten auswanderte und zu einer der profiliertesten Gestalten der deutschen Frauenrechtsbewegung wurde.
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1849

Georg Weerth: „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphanski“

Georg Weerth: „Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphanski“
Georg Weerth (1822-1856) war – so Friedrich Engels 1883 – der »erste und bedeutendste Dichter des deutschen Proletariats«. Er wird heute zu den wenigen herausragenden Vertretern des deutschen Feuilletons gezählt, der Satire und Parodie meisterhaft beherrschte und überdies authentische sozialpolitische Reportagen und pointierte sarkastisch-eingefärbte Bürgerskizzen verfasste.
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