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Banderole

1950-1975:

1951

Die Zeitschrift »Westfalenspiegel«

Die Zeitschrift »Westfalenspiegel«
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Ein Publikationsorgan von Rang: Die 1951 gegründete Zeitschrift »Westfalenspiegel« reflektiert und dokumentiert wie kein anderes die literarischen Entwicklungen in Westfalen.
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1951

Peter Paul Althaus: »In der Traumstadt«

Peter Paul Althaus: »In der Traumstadt«
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Althaus’ Gedichtbände »In der Traumstadt«, »Flower Tales«, »Dr. Enzian«, »Wir sanften Irren«, »Seelenwandertouren« und »PPA lässt nochmals grüßen« sind heute bibliophile Kostbarkeiten. Auch in literarischer Hinsicht sind diese schmalen Bändchen besondere Kleinode.
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1953

Werner Warsinsky: »Kimmerische Fahrt«

Werner Warsinsky: »Kimmerische Fahrt«
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»Das waren die frischen Eindrücke des Krieges und der Nachkriegszeit. Ich kam aus dem Krieg zurück und war froh, endlich wieder leben zu dürfen, und ich habe gearbeitet – und alles das verknüpfte sich.
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1953

Herbert Reinecker: »Kinder, Mütter und ein General«

Herbert Reinecker: »Kinder, Mütter und ein General«
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»Kinder, Mütter und ein General« ist ein strategisch geplantes Erfolgsbuch. Mit ihm und der gleichnamigen Verfilmung schaffte Herbert Reinecker den Wiedereinstieg in eine erfolgreiche Medienlaufbahn, nachdem er wegen seiner propagandistischen während der NS-Zeit nach 1945 zunächst diskreditiert gewesen war.
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1956

Hans Dieter Schwarze: »Clowns«

Hans Dieter Schwarze: »Clowns«
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Der aus Münster gebürtige Hans Dieter Schwarze (Jg. 1926) trug wesentlich zum Anbruch der Moderne in Westfalen bei, besonders während seiner Zeit als Intendant und Dramaturg (1968-1973) am Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel.
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1956

Josef Reding: »Friedland«

Josef Reding: »Friedland«
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Das Buch »Friedland, Chronik der großen Heimkehr« basiert auf Quellenstudien und persönlichen Erfahrungen. Dabei entstand eine Dokumentation der individuellen Nöte im Nachkriegsdeutschland.
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1959

Paul Schallück: »Engelbert Reinecke«

Paul Schallück: »Engelbert Reinecke«
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Der Warendorfer Paul Schallück zählte in den 1950er Jahren zu den profiliertesten deutschen Autoren. Als sein Romandebüt »Wenn man aufhören könnte zu lügen« erschien, war er gerade 29 Jahre alt. Zwei Jahre später kam »Ankunft null Uhr zwölf« heraus, wiederum nur ein Jahr darauf »Die unsichtbare Pforte«, die Geschichte eines drogensüchtigen Kriegsheimkehrers.
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1960

Fritz Hüser/Walter Köpping: »Wir tragen ein Licht durch die Nacht«

Fritz Hüser/Walter Köpping: »Wir tragen ein Licht durch die Nacht«
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Die Herausgeber Fritz Hüser (Leiter der Dortmunder Volksbücherei und später Gründer des Dortmunder Instituts für deutsche und internationale Arbeiterliteratur) und Walter Köpping (Bildungsfunktionär der Industriegewerkschaft Bergbau) nahmen in die vorliegende Anthologie neben frühen Arbeiterdichtern wie Paul Zech, Gerrit Engelke, Kurt Kläber und Josef Winckler auch Beiträge junger Autoren auf, die noch kaum publiziert hatten, u.a. von Max von der Grün.
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1961

Thomas Valentin: »Hölle für Kinder«

Thomas Valentin: »Hölle für Kinder«
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Die literarische Laufbahn des Lippstädters Thomas Valentin (1922-1980) begann Mitte der 1960er Jahre als Chefdramaturg am Theater in Bremen. Zu dieser Zeit wurde sein Stück »Die Unberatenen« durch Peter Zadek uraufgeführt.
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1963

Max von der Grün: »Irrlicht und Feuer«

Max von der Grün: »Irrlicht und Feuer«
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Max von der Grüns Name ist programmatisch mit dem Etikett »Arbeiterdichter« verbunden. Er war Mitbegründer der Gruppe 61 und zugleich ihr prominentestes und literarisch wirksamstes Mitglied. Seine Romane sind Erfolgsbücher und riefen bei ihrem Erscheinen erregte Diskussionen hervor, viele wurden verfilmt.
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1963

Erich Jansen: »Aus den Briefen eines Königs«

Erich Jansen: »Aus den Briefen eines Königs«
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»Die Welt kennt keine Poesie« lautet der letzte Satz aus Erich Jansens Gedichtsammlung »Die nie gezeigten Zimmer«. Brieflich resümierte der Autor 1967: »Der Leser hat keine Beziehung zu meiner, ihm fremden Bilderwelt.
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1963

Norbert Johannimloh: »En handvoll Rägen«

Norbert Johannimloh: »En handvoll Rägen«
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Anfang der 1960er Jahre befreite Norbert Johannimloh (Jg. 1930) die westfälische Mundartpoesie vom Ruch der Dönekes-Harmlosigkeit und wagte den Brückenschlag zur literarischen Moderne.
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1964

Otto Jägersberg: »Weihrauch und Pumpernickel«

Otto Jägersberg: »Weihrauch und Pumpernickel«
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Otto Jägersberg (Jg. 1942) ist ein Alltagserzähler par excellence. An die 80 Storys dürften es sein, die er – neben drei Romanen – in seinem Stammverlag Diogenes herausgebracht hat.
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1965

Franz-Josef Degenhardt: »Spiel nicht mit den Schmuddelkindern«

Franz-Josef Degenhardt: »Spiel nicht mit den Schmuddelkindern«
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»Ich singe nicht für euch, / ... ihr frankophilen Käselutscher, / ihr, die ihr nichts so liebt / wie eure eignen parfümierten Pöter...«
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1968

Hugo Ernst Käufer: »Käufer-Report«

Hugo Ernst Käufer: »Käufer-Report«
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Einer der sechs Sprecher des Werkkreises war Hugo Ernst Käufer, Mitbegründer der »Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen«. Käufer entfaltet in der Folgezeit eine besonders rege literarische Tätigkeit.
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1969

Jenny Aloni: »Der Wartesaal«

Jenny Aloni: »Der Wartesaal«
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Die Jüdin Jenny Aloni, geborene Rosenbaum, erlitt die Zeit des Nationalsozialismus mit aller Härte. Sie selbst entkam dem Holocaust nur durch ihre Auswanderung nach Palästina (1939), wo sie an der Hebräischen Universität in Jerusalem das Studium aufnahm.
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1971

Siegfried Kessemeier: »Gloipe inner Dör«

Siegfried Kessemeier: »Gloipe inner Dör«
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Ein weiterer moderner westfälischer Mundartautor. Siegfried Kessemeiers (Jg. 1930) literarische Technik ist gekennzeichnet von einer bis aufs Äußerste verknappten Sprache und Metaphorik.
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1973

Karin Struck: »Klassenliebe«

Karin Struck: »Klassenliebe«
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Karin Struck machte in den 1970er Jahren mit Mitte zwanzig als »mitteilungswütiges, feministisches Fräuleinwunder der deutschen Literatur« (Waltraud Schwab in der »taz«) Furore.
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1974

Arnold Leifert: »Signale im Verteidigungsfall«

Arnold Leifert: »Signale im Verteidigungsfall«
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Arnold Leifert, 1940 in Soest geboren und heute im Bergischen Land lebend, debütierte 1974 mit der politischen Agit-Prop-Lyrik »Signale im Verteidigungsfall«. Sie erschien im renommierten S.-Fischer-Verlag und enthält sog. »Doku-Gedichte«, d.h. plakative Texte, die der Autor zum Beispiel in Tageszeitungen fand.
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